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Geschichte Audi von 1965 bis 2005:

 

1899

Die Vorgeschichte, eine kurze Zusammenfassung:

Die Geschichte des Firmennamens Audi und der 4-Ringe ist recht turbulent. Der Ursprung liegt schon lange zurück.

1899 machte sich ein junger Ingenieur der Karl-Benz Automobil- Manufaktur namens August Horch selbstständig.
Er gründete in Köln eine eigene Autowerkstatt. Dort entwickelte er auch einen eigenen 2-Zylinder-Motor. August Horch ging damit zum Automobilbau über.

1904 gründete August Horch eine Aktiengesellschaft.
Das Unternehmen Horch trennte sich allerdings 5 Jahre später von seinem Gründer. Dieser hatte sich eine AG wohl anders vorgestellt und konnte sich nicht einfügen. August Horch wollte aber nach wie vor Autos bauen, durfte seinen eigenen Namen aber nicht als Firmennamen benutzen. Es gab ja schließlich noch die Horch AG.

So entstand 1909 durch August Horch der Firmenname Audi.

Als es durch die Weltwirtschaftskrise 1932 Horch und Audi finanziell schlecht ging, schlossen sich diese und noch weitere Firmen zusammen. So entstand aus Audi, Horch, DKW und Wanderer die Auto Union und damit erstmals das Markenzeichen der 4-Ringe.

Nach dem 2. Weltkrieg  wurden von der Sowjetunion die Produktionsmittel der Auto Union, die in der sowjetischen Zone in Berlin waren, demontiert. Die Produktion also komplett eingestellt.

1949 startete unter dem Firmennamen DKW die Produktion wieder. Anfangs mit einem Motorrad und einen Lastwagen.
1950 dann auch mit dem ersten PKW.
DKW war dann in den 50ern mit vielen verschiedenen PKW-Modellen sehr erfolgreich.
1958 übernahm Mercedes-Benz die Mehrheit des Stammkapitals der Auto Union.
Da es 1963 (vermutlich durch die veralteten 2-Takt-Motoren von DKW) mit den Verkaufszahlen bergab ging, wurde die Auto Union von Mercedes-Benz wieder abgestoßen. Für angeblich 296 Millionen verkaufte Mercedes-Benz die Tochter an den VW-Konzern.

 

 

 

1964

Volkswagen übernimmt die Mehrheit der Auto Union GmbH .

 

 

1965

Der Name "Audi" wird wieder geboren.
Die Auto Union stellt den "DKW F102" nun mit einem 4-Takt Motor
(der vorher noch unter der Regie von Daimler-Benz entwickelt wurde) als ersten "Nachkriegsaudi" vor. Er hatte die schlichte Bezeichnung "Audi" ohne Typenbezeichnung und hatte stolze 72 PS. Später wurde auch ein "Audi L" (Luxusmodell) angeboten. Im Sept. 1966 kam der Audi 80 L (mit 80 PS) und ab Nov. 1966 der Audi Super 90 (mit 90 PS) auf den Markt. Die Leistung der Motoren (aus 1,7/1,8l Hubraum) und der Frontantrieb waren damals recht außergewöhnlich.

 

Die neuen Audis kam gut an, schon 1966 hatte die Auto Union wieder schwarze Zahlen! Der Name Audi war sicher gut gewählt, man konnte sich an die komfortablen, zuverlässigen Audis von 1909 bis zum Krieg erinnern. Der Name Audi hatte einen guten Ruf und die Menschen waren neugierig, was Audi jetzt auf die Beine stellt.

 

1967

NSU stellt den Ro 80 vor, ein Fahrzeug mit vielen technischen Besonderheiten. Angetrieben wurde er durch einen 2 Liter Doppelrotor- Wankel-Motor und ein halbautomatisches 3-Gang Getriebe.
Er hatte damals schon serienmäßig eine Servolenkung.
Der NSU Ro 80 sollte hier erwähnt werden, da er 2 Jahre später durch die Fusion von Audi und NSU auch zur Produktpalette gehörte, wie auch der NSU Prinz. Im damaligen NSU Werk in Neckarsulm werden heute u.a. die Oberklasse-Audis produziert.
(Bilder NSU Ro 80 und NSU Prinz siehe Bildergalerie)

 

 

 1968

Der Audi 100 wird vorgestellt, nun beginnt endgültig die Erfolgsstory. Vom VW-Konzern aus war solch ein Fahrzeug eigentlich nicht vorgesehen. Cheftechniker Ludwig Kraus (Audi Ingolstadt) ließ diesen Wagen ohne Wissen des VW-Konzerns entwickeln. Der VW-Konzern gab dann doch die Freigabe, und der erste Audi ohne DKW-Einflüsse entstand. Audi wagte sich damit in die obere Mittelklasse, und das mit Erfolg! Ein ausgereift konstruiertes Fahrzeug mit, für damalige Verhältnisse, sehr sportlicher Motorleistung. Und das "fast" ohne Kinderkrankheiten. Einfach elegant und sportlich.

Außerdem gab es ab 1968 noch 2 neue Modelle vom kleinen Bruder, den Audi 60 und den Audi 75. Die Typen-Bezeichnungen entsprachen der Leistung in PS.

 

 1969

Zur IAA 1969 bringt Audi noch ein absolutes Highlight, das Coupe S. Ein wunderschönes Coupe, dass es zwar damals nicht leicht hatte gegen die Mitbewerber (vor allem gegen die Mercedes C/CE) doch der elegante Audi hatte schnell eine sehr große Fan-Gemeinde.

Die inzwischen auch vom VW-Konzern übernommenen NSU- Motorenwerke AG und die Auto Union GmbH schließen sich zusammen zur Audi NSU Auto Union AG.

 

 

 

 1972

Audi stellt einen neuen Audi 80 vor.
Eine komplette Neuentwicklung ohne frühere DKW-Einflüsse.
Die Karosserie in Leichtbauweise, schlichtes modernes Design, neue Motoren mit obenliegender Nockenwelle und eine Vorderachse mit Vorspur lobte die Motorpresse in den höchsten Tönen. Der Wagen galt schnell als sehr zuverlässig und in der Grundausstattung war er recht günstig. Extras waren meist  teuer, aber der Wagen sollte ja auch keine Luxus-Karosse sein. Einfach ein Schicker, zuverlässiger Wagen z.B. für junge Familien.
Jetzt ist endgültig klar: Audi ist etabliert im deutschen und auch im internationalem Automarkt.

 

 1974

 Der Audi 50 kommt auf den Markt.
Optisch erinnert er sehr an den großen Bruder, den 80er. Auch die Motoren und die Karosserie gleichen dem Konzept des 80ers. Nach einem halben Jahr wird der Audi 50  dann aber über Volkswagen als VW Polo angeboten.

 

Der Audi 100 bekommt ein Facelift und wird nun auch mit einem 1,6l OHC-Motor angeboten. Die Vorderachstechnik des 100er wird auf außenliegende Bremsscheiben verändert. Die Form wird vorne etwas kantiger.

 

 

 1976

 

Ein komplett neuer Audi 100 kommt auf den Markt. Die Ausstattung wird wesentlich luxuriöser und die Motoren wesentlich moderner. Der Audi 5-Zylinder-Motor wird geboren. Nun gibt es ausschließlich Motoren mit obenliegender Nockenwelle, ähnlich den Audi 80 Motoren. Im Vergleich zu den Modellen der Mitbewerber war dieser Wagen echter Luxus zu einem erschwinglichem Preis.

 

 

 

1978

Der Audi 80 bekommt ein Facelift und eine umfangreiche technische Überarbeitung, das Design wird dem Audi 100 angeglichen.
(siehe Bildergalerie, SW-Bild Audi 80 in US-Version)

 

 

 1980

Audi stellt den Audi Quattro vor. Das Fahrzeug basiert auf dem Audi 80, allerdings als Coupe. Für den europäischen Markt war damals ein Serien-Fahrzeug mit Allradantrieb eine Sensation! Zahlreiche Rallye-Erfolge bestätigen die Vorteile des an allen Rädern angetriebenen PKW. Audi verblüffte die Rally-Welt! 1984 wurde zusätzlich eine 32 cm kürzere Version mit einem sensationellem Motor mit bis zu 450 PS für den Rally-Sport entwickelt, der Audi Sport. Um in der "Gruppe B" fahren zu dürfen, musste Audi mindestens 200 Exemplare vom Audi Sport bauen. Die "Straßenversion" hatte allerdings "nur" 306 PS.  Der Audi Sport (siehe Bildergalerie) ist heute ein gesuchtes Sammlerstück.

 

1982

 

Ein neuer Audi 100 kommt auf den Markt. Wieder ein Audi der seiner Zeit voraus war. Die Leichtbauweise mit vollverzinkter Karosserie und der damals bisher selten erreichte CW-Wert erregten großes Aufsehen bei den Fachleuten. Auch optisch war dieses Fahrzeug richtungsweisend.

 

 

1985

Audi NSU Auto Union AG firmiert um zur Audi AG.

 

 

 

1986

 

 

Audi bringt einen neuen Audi 80 auf den Markt. Die Bauweise wurde dem Audi 100 angeglichen: eine vollverzinkte Karosserie in Leichtbauweise und ein sehr guter CW-Wert. Die Verarbeitung wurde zum Vorgänger wesentlich verbessert. Das Fahrgefühl geht schon in Richtung Oberklasse.

 

 

 

 

 

 1988

Der Einstieg in die Oberklasse! der V8 wird geboren. Basierend auf dem Audi 100 mit einer überaus  luxuriösen Ausstattung, die sich vor den Oberklassewagen  von Mercedes-Benz oder BMW nicht verstecken musste. Der 250 PS starke Motor in Verbindung mit permanentem Allradantrieb brachte die Leistung sicher auf die Straße. Die Verbindung zum Audi 100 war schon zu erkennen, aber spätestens nach kurzer Fahrt mit dem V8 war absolut klar, dies ist ein Oberklassewagen.

 1991

Audi stellt einige Design-Studien für Sportwagen vor, die in der Autowelt für großes Aufsehen sorgen (siehe Bildergalerie).

 

 

 

1994

 

 

 

Ein eigenständiger Nachfolger des V8 kommt auf den Markt, der A8. Wieder einmal ein revolutionäres Fahrzeug, durch seine Karosserie aus Aluminium und den edelsten Materialien im Innenraum, von den verschiedenen High-Tech-Motoren ganz zu schweigen. Dieses Fahrzeug wird sofort von allen Experten als Oberklasse anerkannt.

 

 

Fast zeitgleich werden der A4 als Nachfolger des Audi 80 und der A6

 

 

 

 

 
1996

als Nachfolger des Audi 100 geboren. Das Design der neuen Audis mit der Bezeichnung "A" zeigt nun eine einheitliche Linie. Die Karosserien in Leichtbauweise, alles sehr gut verarbeitet und sparsame Motoren, wie die Presse lobt.

 

Der Audi A3 kommt noch als vorerst kleinster hinzu.
Ein sehr kompaktes Fahrzeug in "Golf-Größe".
Optisch ist er den Modellen A4 und A6 angeglichen.
Der A3 ist eine gelungene Alternative zum Golf, mehr Komfort im typischen Audi-Design.

 

 

 

 

 

 1998

 

Audi stellt den TT vor. Der Audi TT hatte schon bevor die ersten Fahrzeuge ausgeliefert wurden viele Liebhaber. Zu Anfang gab es zwar Probleme mit dem Fahrwerk, was auch in den Medien ausführlich berichtet wurde. Audi reagierte dann aber, und der TT bekam ein Fahrwerk mit ESP und einen kleinen Spoiler am Heck. Eines ist sicher: Der Audi TT wird ein Klassiker, wenn er es nicht schon ist.

 

2000

Audi komplettiert mit dem A2 die Fahrzeugpalette. Nun hat Audi alle PKW-Fahrzeuggrößen in einer einheitlichen Audi-Linie abgedeckt

 

 

(Audi A2 siehe Bildergalerie).

 

 

 

Was nun doch leicht von der einheitlichen Linie der Audi-Modelle abweicht ist der Audi Allroad Quattro. Dieser Wagen basiert zwar auf dem A6, doch durch den Allrad und des verstellbaren Höhenniveaus der Luftfederung ist er eine neuartige Kombination aus Geländewagen und einem luxuriösen Langstreckenwagen. Für den Gebrauch im Gelände wurden abgesehen von der Achstechnik auch Karosserieteile gegenüber dem A6 verändert.

 

 

 

2002

Ein neuer A8, wieder etwas kantiger im Design, dennoch ein elegant schlichtes Design wie man es von Audi kennt.
Natürlich ist auch dieser Nachfolger besser als der Vorgänger.
Viele technische Verfeinerungen, die alle zu erwähnen den Rahmen hier sprengen würden.
Zwei V8-Motoren stehen zur Auswahl, ein 3,7l mit 280 PS und ein 4,2l mit 335 PS. Der Allradantrieb ist bei beiden Motorisierungen serienmäßig.
Interessant ist u.a. ein neues Scheinwerfersystem vorn. Ab einem bestimmten Lenkeinschlag wird ein zusätzliches Licht eingeschalten, dass die Straße dann auch nach links bzw. rechts ausleuchtet.

 

 

 

2003

Anlässlich des Genfer Autosalons 2003 stellt Audi den neuen Audi A3 vor. Größer, schneller, komfortabler. Der A3 ist etwas breiter und länger, allerdings entgegen des Trends zu "Klein-Vans" etwas flacher als der Vorgänger. Die Motoren für den A3 werden  von 102 bis 241 PS haben. Davon 2 TDI-Motoren mit 105 und 140 PS. Das Fahrwerk wurde u.a. hinten mit einer neuen 4-Lenker-Einzelaufhängung verbessert. Sein Design ist deutlich den anderen aktuellen Audi Modellen angepasst.

 

 

 

 

Audi stellt auf dem Genfer Autosalon auch eine neue Studie vor, der Audi Nuvolari. Ein Rennfahrer namens Tazio Nuvolari gelang 1939 der letzte Grand-Prix-Sieg mit einem Auto-Union-12-Zylinder. Der Name der Studie ist also angelehnt an die Auto-Union Rennwagen-Geschichte der 30er Jahre. Daher wohl auch der auffallend große Kühlergrill dieser Studie (siehe Bildergalerie). 12-Zylinder hat der Nuvolari nicht ganz, aber mit den 10 V-förmig angeordneten Zylindern und 5 Liter Hubraum kommt er auf satte 600 PS und 750 Nm, was eher an einen LKW erinnert.
(Bild von vorn siehe Bildergalerie, Rubrik Studien)

 

 

 

 2004

Ein absolut neues Outfit für den A6. In manchen Studien ist diese Frontpartie bei Audi schon in ähnlicher Form aufgetaucht, doch jetzt kommt die neue Audi-Front definitiv in Serie. Der neue A6 ist da! Mit neuen Motoren, mit Vierlenker-Vorderachse, Trapezlenker-Hinterachse, Komfortklimaautomatik serienmäßig usw.. Die Auswahl der Motoren
ist groß, vom 2,4l Benziner mit 130 KW über einem 3,0l TDi mit
165 KW bis zum 4,2l Benziner 246 KW.  Audi ist mit diesem Modell technisch absolut auf dem neuesten Stand. Abgesehen vom dem attraktiven Outfit wird sicher auch das sehr gute Preis -Leistungs- verhältniß die Mitbewerber aufrütteln.

 

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